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Wann sollten Sie schlafen gehen? Praktische Tipps für einen erfrischten Morgen

Verständnis der Schlafzyklen

Wann sollten Sie schlafen gehen? Richten Sie sich nach den Schlafzyklen. Der menschliche Schlaf verläuft in sich wiederholenden Zyklen, die ungefähr 90 Minuten dauern. Jeder Zyklus besteht aus mehreren Phasen, von leichtem Schlaf über Tiefschlaf bis hin zur REM-Phase, in der die lebhaftesten Träume vorkommen. Für ein erfrischendes Aufwachen ist es ideal, am Ende eines kompletten Zyklus aufzuwachen, und nicht mitten im Tiefschlaf. Wenn Sie zu einem ungünstigen Zeitpunkt des Zyklus aufwachen, können Sie sich müde und desorientiert fühlen, auch wenn Sie acht Stunden geschlafen haben. Im Gegenteil, das Aufwachen nach fünf Zyklen (7,5 Stunden) kann erfrischender sein als nach sieben unvollständigen Zyklen.

Berechnung der idealen Einschlafzeit

Um die optimale Einschlafzeit zu bestimmen, legen Sie zunächst fest, wann Sie aufstehen müssen. Ziehen Sie dann 7,5 oder 9 Stunden (fünf oder sechs komplette Schlafzyklen) ab. Fügen Sie noch 15-30 Minuten für das Einschlafen hinzu. Wenn Sie beispielsweise um 7:00 Uhr aufstehen, sollten Sie um 22:30 Uhr einschlafen (für 8,5 Stunden einschließlich Einschlafzeit) oder um 23:30 Uhr (für 7,5 Stunden). Dieses System funktioniert besser als die fixe achtstündige Norm, da es die natürlichen Rhythmen Ihres Körpers respektiert. Zögern Sie nicht, auch unseren Artikel „Wie lange schlafen“ zu lesen.

Einfluss der zirkadianen Rhythmen

Unser Körper wird von inneren biologischen Uhren gesteuert, die die Hormonproduktion und die Körpertemperatur nach Tageslicht regulieren. Melatonin, das Schlafhormon, beginnt normalerweise um 21:00-22:00 Uhr abends zu scheinen. In Übereinstimmung mit diesen natürlichen Signalen schlafen zu gehen, verbessert die Qualität der Erholung deutlich.

Die Aussetzung gegenüber hellem Licht am Abend, insbesondere blauem Licht von elektronischen Geräten, kann diese Produktion stören und Ihren Schlafrhythmus verschieben. Daher ist es wichtig, das Licht zu dimmen und die Nutzung von Telefonen und Tablets mindestens eine Stunde vor dem Schlafen zu begrenzen.

Individuelle Schlafbedürfnisse

Während die durchschnittliche empfohlene Schlafzeit für Erwachsene 7-9 Stunden beträgt, können die individuellen Bedürfnisse variieren. Manche Menschen sind von Natur aus Frühaufsteher (Chronotyp „Lerche“), die am besten bei frühem Einschlafen und Aufstehen funktionieren. Andere sind Nachtmenschen („Eulen“), die erst abends Energie haben und naturgemäß später einschlafen. Die Kenntnis Ihres Chronotyps kann Ihnen helfen, den optimalen Schlafrhythmus zu finden. Lerchen sollten ihre morgendliche Energie nutzen und gegen 22:00-23:00 Uhr schlafen gehen. Eulen können besser schlafen, wenn sie um 23:30-00:30 Uhr einschlafen, sofern es ihre Lebensumstände erlauben.

Praktische Strategien für besseren Schlaf

Die Schaffung einer konsistenten Abendroutine signalisiert dem Körper, dass es Zeit für Erholung ist. Diese kann eine warme Dusche, das Lesen eines Buches, sanftes Dehnen oder Meditation umfassen. Wichtig ist, auch am Wochenende zur gleichen Zeit einzuschlafen, um Ihren zirkadianen Rhythmus nicht zu stören. Ihre Schlafumgebung sollte kühl sein, am besten bei 18-20°C, dunkel und leise. Es kann sich lohnen, in qualitativ hochwertige Verdunkelungsvorhänge oder eine Augenmaske zu investieren. Vermeiden Sie auch Koffein nach 14:00 Uhr und schwere Mahlzeiten vor dem Schlafen, da diese die Qualität der Erholung beeinträchtigen können.

Morgendliche Routine für ein energisches Aufwachen

Die Art und Weise, wie Sie morgens aufwachen, beeinflusst Ihren gesamten Tag. Statt eines abrupten Weckens versuchen Sie, einen Sonnenaufgangs-Simulator oder natürliches Licht zu verwenden. Trinken Sie gleich nach dem Aufwachen ein Glas Wasser, um die über Nacht verlorenen Flüssigkeiten auszugleichen. Kurze morgendliche Übungen oder zumindest einige Dehnübungen helfen, den Kreislauf in Gang zu bringen und die Wachsamkeit zu erhöhen. Die Aussetzung gegenüber natürlichem Licht in den ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen hilft ebenfalls, Ihre biologischen Uhren zu synchronisieren und das abendliche Einschlafen zu verbessern.

Wann Sie professionelle Hilfe suchen sollten

Wenn Sie auch bei der Einhaltung guter Schlafgewohnheiten weiterhin Müdigkeit verspüren, kann es sich um Schlafstörungen wie Schlafapnoe oder das Restless-Legs-Syndrom handeln. Chronische Schlaflosigkeit kann auch mit Stress, Angst oder anderen gesundheitlichen Problemen verbunden sein. Zögern Sie nicht, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Schlafprobleme länger als einen Monat andauern und Ihr tägliches Leben beeinträchtigen. Eine korrekte Diagnose und Behandlung können die Qualität Ihrer Erholung und Ihr allgemeines Wohlbefinden erheblich verbessern.

Auch die Matratze hat einen großen Einfluss

Selbst das Befolgen von Schlafzyklen und das Hören auf biologische Signale hilft Ihnen nicht, wenn Sie eine schlechte Matratze haben. Aus diesem Grund sollten Sie sicherstellen, dass die Matratze Ihnen ausreichend Unterstützung für den Körper bietet und das Finden einer geeigneten Schlafposition erleichtert. Wenn nicht, zögern Sie nicht, unsere Matratzen von Purtex zu betrachten, unter denen Sie leicht die ideale Wahl für einen perfekten Schlaf finden können.