Wir heißen Sie herzlich willkommen auf der Website eines tschechischen Herstellers von Matratzen und Produkten für einen gesunden Schlaf mit einer mehr als dreißigjährigen Tradition.

Hotline (9:00-17:00) 720 827 973
Loading...

Váš nákupný košík je momentálne prázdny.

Přidejte produkty do košíku.
logo
Wie wählt man die Härte der Matratze? Ein Leitfaden für gesunden Schlaf.

Warum ist die Härte der Matratze das A und O für einen gesunden Schlaf?

Bei der Auswahl einer neuen Matratze lassen wir uns oft von Rabatten oder luxuriösen Bezügen verleiten, aber das Wichtigste verbirgt sich im Inneren. Die Härte der Matratze bestimmt, wie Ihre Wirbelsäule während der Nacht unterstützt wird. Das Ziel ist klar: Die Wirbelsäule muss in einer natürlichen Linie bleiben, egal ob Sie auf dem Rücken oder auf der Seite schlafen.

Stellen Sie es sich einfach vor:

  • Eine zu weiche Matratze: Ihr Körper sinkt wie in eine "Hängematte" ein. Die Muskeln um die Wirbelsäule müssen die ganze Nacht anspannen, um sie in der richtigen Position zu halten, was zu morgendlicher Steifheit führt.​
  • Eine zu harte Matratze: Der Körper passt sich nicht an. Es entstehen Druckstellen im Bereich der Schultern und Hüften, was die Blutzirkulation einschränkt und Sie dazu zwingt, sich häufiger umzudrehen.​

Härteskala: Verstehen Sie T1 bis T5?

Bei uns in Purtex und allgemein auf dem tschechischen Markt begegnen Sie häufig der Härtebezeichnung auf einer Skala von 1 bis 5 (manchmal auch als T1–T5 oder H1–H5 bezeichnet). Wie liest man zwischen den Zeilen?

T1 und T2: Weiche bis mittelweiche Matratzen

Diese Matratzen sind wie eine Wolke. Sie sind die ideale Wahl für Personen mit geringem Gewicht (bis ca. 70 kg) und für diejenigen, die hauptsächlich auf der Seite schlafen. Die weichere Schaumfarbe lässt die Schultern und Hüften tiefer einsinken, wodurch die Wirbelsäule gerade bleibt.
Für wen: Senioren ( drücken nicht auf Gelenke), Personen mit niedrigem Gewicht, „Seiten-Schläfer“.

T3: Mittelharte Matratze (goldene Mitte)

Die eindeutig meistverkaufte und vielseitigste Variante. Wie wählt man die Härte der Matratze, wenn man sich nicht sicher ist? T3 ist oft die sichere Wahl. Sie bietet festen Halt, kann sich aber dank der Komfortschichten immer noch an die Körperkonturen anpassen.​
Für wen: Frauen und Männer, Jugendliche, Paare mit ähnlicher Statur. Geeignet für das Schlafen auf dem Rücken und auf der Seite.

T4 und T5: Harte und extra harte Matratzen

Hier sprechen wir bereits von einem sehr festen Untergrund. Diese Matratzen sind für höhere Belastungen oder für Personen konzipiert, die aus gesundheitlichen Gründen ein hartes Bett benötigen (z.B. auf ärztlichen Rat).
Für wen: Personen mit höherem Gewicht (über 100 kg), Bauchschläfer und alle, die das Gefühl eines harten Bettes bevorzugen.​

Eine detaillierte Erklärung der einzelnen Stufen finden Sie in unserem Glossar: Härte (Tuhost) der Matratze.

Wie wählt man die Härte der Matratze: 3 entscheidende Faktoren

Es gibt keine universelle Matratze für alle. Bei der Auswahl orientieren Sie sich an dieser heiligen Dreifaltigkeit:

  1. Ihr Körpergewicht
    Physik lässt sich nicht umgehen. Je höher Ihr Gewicht ist, desto mehr Druck üben Sie auf die Matratze aus, und desto härtere Matratze benötigen Sie, um nicht einzusinken.
    Bis 70 kg: Wählen Sie weichere Varianten (T1–T2).
    70–100 kg: Ideal ist die Mitte (T3), eventuell T4 für Liebhaber des härteren Schlafs.
    Über 100 kg: Suchen Sie nach der Härte der Matratze T4 oder T5, die eine lange Lebensdauer und Stabilität gewährleistet.
  2. Schlafposition
    Hier machen viele Leute Fehler.
    Auf der Seite: Sie benötigen eine weichere Matratze (T2–T3), die im Bereich der Schultern und Hüften nachgibt.
    Auf dem Rücken: Ideal ist mittlere bis höhere Härte (T3–T4), die den unteren Rücken stützt, aber den Gesäßbereich leicht einsinken lässt.
    Auf dem Bauch: Hier Achtung. Sie benötigen eine härtere Matratze (T4), damit sich Ihre Lendenwirbelsäule nicht durchbiegt, was in dieser Position sehr riskant ist.​
  3. Alter und Gesundheitszustand
    Mit dem Alter ändern sich unsere Vorlieben. Senioren bevorzugen oft weichere Matratzen, die nicht auf schmerzende Gelenke drücken und die Durchblutung der Gewebe nicht einschränken. Im Gegensatz dazu werden für Kinder und Jugendliche eher festere Matratzen zur Unterstützung der Wirbelsäulenentwicklung empfohlen.

Partnerdilemma: Er möchte hart, sie weich

Ein häufiges Szenario im Schlafzimmer. Der Mann wiegt 100 kg und möchte ein „Brett“, die Frau wiegt 60 kg und möchte eine „Wolke“. Eine große Matratze 180x200 cm mit gleicher Härte zu kaufen, ist in diesem Fall ein Fehler.

Die Lösung sind zwei separate Matratzen in einem Bezug oder Partner-Matratzen mit unterschiedlicher Härte der Seiten (z.B. eine Seite T3, die andere T4). So schläft jeder auf seiner eigenen Seite, aber ohne eine Lücke in der Mitte des Bettes.

Wenn Sie sich immer noch nicht sicher sind und einen umfassenden Leitfaden benötigen, empfehlen wir unseren Artikel: 5 Schritte zur Auswahl der richtigen Matratze.

Schneller Heimtest der richtigen Härte

Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Matratze auszuprobieren (oder Ihre derzeitige zu testen), legen Sie sich auf den Rücken. Versuchen Sie, Ihre Hand unter Ihren unteren Rücken zu schieben.

  • Die Hand geht sehr schwer hinein: Die Matratze ist zu weich, Sie sind eingesunken.
  • Es gibt eine große Lücke: Die Matratze ist zu hart, sie passt sich Ihrem Rücken nicht an.
  • Die Hand gleitet mit leichtem Widerstand hinein: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben das Ideal gefunden!

Bereit für eine Veränderung? Schauen Sie sich unser breites Angebot an Matratzen an und wählen Sie die passende für Ihre Bedürfnisse.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Härte der Matratze sollte man bei Rückenschmerzen wählen?

Es gilt nicht der Mythos, dass die härteste Matratze die beste für schmerzende Rücken ist. Wenn Ihre Lendenwirbelsäule schmerzt, könnte eine harte Matratze die Ursache sein, da sie die natürliche Krümmung der Wirbelsäule nicht unterstützt. In der Regel ist mittlere Härte (T3) am besten, die Unterstützung mit Anpassungsfähigkeit kombiniert.

Wird eine neue Matratze mit der Zeit weicher?

Ja, jede Schaumstoffmatratze wird mit der Zeit leicht weicher. In den ersten Wochen der Nutzung kommt es zu einer Art "Eingewöhnung" des Materials. Daher ist es in der Regel sicherer, die etwas härtere Variante zu wählen, wenn Sie zwischen zwei Härten schwanken.

Was bedeutet das Zonen von Matratzen und wie hängt es mit der Härte zusammen?

Hochwertige Matratzen haben verschiedene Zonen der Härte (z.B. 5 oder 7 Zonen). Das bedeutet, dass die Matratze unter dem Kopf und den Füßen härter ist, während sie unter den Schultern und Hüften weicher ist, damit diese breiteren Körperteile einsinken können. Dies erhöht den ergonomischen Komfort.

Wie wählt man die Härte der Matratze für ein Kind?

Für Kinder werden im Allgemeinen mittelharte bis härtere Matratzen (T3–T4) empfohlen. Die Wirbelsäule von Kindern entwickelt sich und benötigt eine feste Unterstützung, kein weiches Durchhängen. Vermeiden Sie Zonenmatratzen für kleine Kinder, die noch nicht reif genug für die Zonen sind.