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6 Dinge, die man tunlichst vermeiden sollte, wenn man nicht einschlafen kann

Haben Sie den Begriff "Schlafhygiene" schon gehört? Egal, ob ja oder nein, wir können erklären, wie wichtig sie für uns ist und warum wir ihr folgen sollten. Sie ist nämlich eine Art unserer Sicherheit, ein Stereotyp, eine Routine, die sich positiv auf unseren Körper am Abend auswirkt, wenn wir ins Bett gehen sollten, und uns nicht mit Schlaflosigkeit plagt. So wie kleine Kinder Stereotype und Ordnung lieben, ist es bei uns Erwachsenen im Grunde genommen ebenso. Deshalb kommt es auch vor, dass wenn wir beispielsweise in den Urlaub fahren, wir das Stereotyp brechen und es leicht passieren kann, dass wir nicht einschlafen können.

Halten Sie abends die gleichen Regeln ein

Es gibt Regeln, die bei deren Befolgung erheblichen Einfluss darauf haben, ob wir leicht einschlafen oder nicht. Lassen Sie uns diese auflisten:

  1. Abends keine schweren Mahlzeiten, Alkohol, Kaffee, grünen Tee, Nikotin, Drogen – schwere Mahlzeiten belasten unser Verdauungssystem, daher wird empfohlen, zuletzt zwischen 18:00 und 20:00 Uhr zu essen, je nachdem, wann Sie schlafen gehen. Vermeiden Sie jegliche stimulierenden Substanzen wie Tees mit Teein oder Kaffee, Energydrinks, aber auch Rauchen, Alkohol und erst recht Drogen.
  2. Sport machen Sie nicht vor dem Schlafen, arbeiten Sie nicht manuell – schwere körperliche Arbeit, aber auch eine Stunde im Fitnessstudio regen den Körper ordentlich an. Vielleicht sagen Sie sich, dass Sie dann müde sein werden, jedoch ist die Realität so, dass der Körper nach harter Arbeit oder Sport länger benötigt, um zur Ruhe zu kommen, und Sie sich im Bett lange wälzen werden.
  3. Lesen Sie nicht und lösen Sie nichts, was Sie aufregen oder begeistert – vermeiden Sie TV, Thriller, Horrorfilme, Politik, das Lösen der Haushaltskosten, machen Sie sich keine Sorgen über die Kinder… Belasten Sie abends Ihr Gehirn nicht. Im Gegenteil, entspannen Sie es mit dem Hören von angenehmen Hörstücken, z.B. Erzählungen, humorvollen Szenen, einem angenehmen Hörbuch. Oder Sie können lesen und sich angenehm müde machen.
  4. Lüften, abdunkeln und schlafen – im Bett sollten wir Schlafzeit verbringen. Lesen können wir im Sessel oder woanders. Das Bett sollte mit Schlaf assoziiert werden. Lüften Sie im Schlafzimmer, überhitzen Sie es nicht und dunkeln Sie es ab.
  5. Schlafen Sie nicht auf einer alten, durchgelegenen Matratze – im Bett sollte es Ihnen maximal angenehm sein. Mit der richtig gewählten Matratze sollten Sie einen Schlafplatz schaffen, auf dem es Ihnen Freude macht, zu liegen. Auch angenehme Bettwäsche, eine Decke, unter der Ihnen nicht kalt oder zu heiß ist, ist wichtig. Das Kissen sollte eher klein und lang sein, damit es nur Kopf und Nacken stützt und Sie es auch unter dem Kopf haben, wenn Sie auf die andere Seite drehen. Großartig ist z.B. ein anatomisches Kissen.
  6. Immer zur gleichen Zeit – auch an Wochenenden und Feiertagen, wenn Sie nicht zur Schule oder zur Arbeit gehen, sollten Sie zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Am besten um 22:00 Uhr. Manche brauchen aber weniger Schlaf und können bis 23:00 Uhr oder sogar Mitternacht schlafen gehen. Sie selbst merken, wie gut Sie morgens ausgeruht sind. In jedem Fall sollten Sie die Zeit nicht ändern.

Lehren Sie Ihren Körper zu schlafen. Besorgen Sie sich einen angenehmen Schlafanzug, etablieren Sie ein tägliches Ritual, das Sie befolgen, und schlafen Sie nur im Bett.

TIP: Falls Sie 20 Minuten und länger nicht einschlafen können, warten Sie nicht im Bett auf den Schlaf. Stehen Sie auf, gehen Sie spazieren, Sie können sich auch einen Schluck Wasser nehmen. Lesen Sie etwas oder hören Sie ruhige gesprochene Worte. Nach einer halben Stunde legen Sie sich wieder hin und versuchen Sie einzuschlafen. Es wird Sie eher stressen, wenn Sie 3 Stunden lang an die Decke starren. Das ist unnötig. Es lohnt sich, geduldig zu sein und Schlafhygiene zu praktizieren. Sie können den Schlaf auch mit Kräutertees oder Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen.